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Zwergzebus werden vermehrt in der Landschaftspflege, z.B. stark verbuschten Flächen, in Steilhänden bis hin in Feucht- gebieten eingesetzt. Außerdem pflegen Zwergzebus grundsätzlich die Weiden ,da die Verletzung der Grasnarbe durch Trittschäden auf ein Minimum begrenzt sind. Sie fressen, falls nichts anderes mehr steht, überständiges Gras, Disteln und selbst Schwarzdorn. Der Flächenbedarf beträgt etwa 0,3 bis 0,5 ha pro Mutterkuh. Zwergzebus eignen sich auch gut zur Nachbeweidung auf Pferdekoppeln.

Das Zwerg-Zebu ist ein sehr genügsames, robustes und widerstandsfähiges Rind. Dies lässt sich auf die Bedingungen in seinem ursprünglichen Lebensraum in Asien, mit seinen kargen Futtergrundlagen und harten Umweltbedingungen zurückführen.

Zeburinder können Futter noch verwerten, das für einheimische, alt bekannte Rinderrassen nicht zum Überleben ausreichen würde. Sie verbeißen selbst Schwarzdornen und verhindern so die weitere Verwucherung der Flächen.





Ihre geringe Größe von 80-130 cm und Gewicht von 250-500 Kg (andere Fleisch- Rinderrassen 550-1200kg ) macht sie zu idealen Landschaftspflegern in z.B. Steillagen , Feuchtgebieten und Naturschutzgebieten.

Zu den altbekannten Beweidungsformen wie z.B. mit Schafen ist die Beweidung mit Zeburindern eine sinnvolle Ergänzung in der nachhaltigen Landschaftspflege. In Baden-Württemberg werden die Zwerg-Zebus, außer bei sehr extremer Witterung in den Wintermonaten, ganzjährig auf der Weide gehalten.

Im Winter genügt den Zebus meist eine mit Stroh eingestreute Schutzhütte oder eine Windschutz bietende Hecke. Da die Zebus gut an eine nährstoffarme Futtergrundlage angepasst sind, genügt im Sommer in der Regel der Weidebewuchs, manchmal wird aber auch Heu/Stroh zugefüttert. Im Winter reicht Heu als Alleinfutter völlig aus.



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